Tod eines Trappers

High Noon im Hohen Norden Kanadas. Der Ort: Auf dem Eis des Eagle River. Der Tag: 17. Februar 1932.

Jo Bentfeld erzählt von der letzten großen Menschenjagd im nördlichen Yukon Territorium und im Nord West Territorium. Dort im Hohen Norden Kanadas wurde 1932 der "Mad Trapper" von der kanadischen Polizei, den "Royal Mounties" der RCMP, zu Tode gehetzt und schließlich erlegt. Seinen Namen nahm er mit ins eisige Grab, auf dem Friedhof der Eskimo Siedlung Aklavik. Niemand weiß genau, wer er wohl gewesen sein mag.

Noch heute, 80 Jahre danach, bewegt diese rätselhafte Geschichte die Menschen im Norden, am Rande der bewohnbaren Welt. Wo immer man in einer Bar oder beim Grillen zusammensitzt: Einer bringt das Thema auf. Noch immer erregt das damalige Geschehen die Gemüter. Warum wurde dieser Mensch zu Tode gehetzt?

Selbst Hollywood hat sich vor einigen Jahren an dem Thema vergriffen. Nach deren Art wurde der Film zu einer verhunzten Schmonzette. Das Beste daran war noch der Hauptdarstellen: Charles Bronson spielte den Trapper!

Jo Bentfeld erzählt die reale Geschichte, strikt anhand der Akten im Yukon Archiv und in dem der ACMP in Regina. Und anhand der Erzählung der letzten lebenden Augenzeugen, die er in Ross River traf: Arthur Jones, und Mary, Indianer vom Stamme der Kaska.

Diesmal schreibt Jo Bentfeld spannend und elegisch: "Mad Trapper Albert Johnson" wird sein Freiheitsdrang zum Verhängnis. Wie in der altgriechischen Tragödie verstricken sich die Handlungsfäden. Erst nach seiner "Hinrichtung" kommt es zur Katharsis, die wohl nie enden wird.

260 Seiten, 22 Bilder (gemalt), fest gebunden 15 €, Paperback 10 €

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